The Lost Boy

 

Im Vorjahr haben wir mit dem Ankauf einer ganz neuen Schiene begonnen, die immer mehr an Bedeutung zu gewinnen scheint und mittlerweile auch von der seriösen Literaturkritik wahr- und ernstgenommen wird: Graphic novels, also Romane in der Form von Comics. Es gibt dazu in der Schulbibliothek ein eigenes Regal, bezeichnet mit "JE.C", und darin Einträge in deutscher, englischer, französischer und lateinischer Sprache.

 

The Lost Boy von Greg Ruth ist ein besonders schönes und in sich stimmiges Beispiel für eine Schauergeschichte, die in erster Linie in Bildern erzählt wird. Die Synopsis vom Cover: "After Nate moves into his new house, he discovers and old tape recorder in his bedroom and is suddenly thrust into a dark mystery about a boy who went missing many years agao ..." Mir hat die filmische Sichtweise gefallen, mir der sich der Autor visuell seiner Geschichte from a bird's view annähert. Und das Kind mit porzellanpuppenhaftem Gesicht, das darin eine Rolle spielt, könnte einem veritablen Gruselfilm entsprungen sein. (Peter Schnaubelt)