Es war ein tolles Fest - Leselust statt Lesefrust 2014

 

„Leselust statt Lesefrust“ ist eigentlich das ganze Jahr über das Motto unserer Schulbibliothek, am 30.Jänner war es aber wirklich wieder einmal in aller Munde. Bereits zum dritten Mal fand heuer kurz vor dem Semesterzeugnis unser Lesefest statt. Alle Schülerinnen und Schüler kamen in den Genuss, Autorinnen und Autoren hautnah kennen zu lernen und durch diesen Kontakt einen engeren Bezug zu Büchern zu erfahren. Und tatsächlich weckte das Fest Begeisterung und stellte die Bibliothek mit ihrem reichen Schatz an Medien wieder einmal in den Mittelpunkt des Interesses.

 

Ein kurzer Rückblick: Unser erstes Lesefest fand im Mai 2012 statt, und schon damals durften wir hochkärätige Gäste begrüßen: Franz Sales Sklenitzka, Jutta Treiber und Thomas Sautner. Schon ein halbes Jahr später, Ende Jänner 2013, gab es die nächste Veranstaltung mit Georg Bydlinski für die Kleinen, der Berliner Jugendbuchautorin Christine Fehér und dem Wiener Krimiautor Stephan Slupetzky. Damit war auch ein idealer Termin kurz vor den Semesterferien für zukünftige Lesefeste gefunden.

 

Und wer waren heuer unsere Gäste? Stefan Karch entführte die 1. und 2. Klassen mit seinen selbst gebastelten Puppen in eine fantastische Welt voller Spannung und Spaß. Für diesen Autor war unsere Schule ein bestens bekannter Ort: Karch, der 1987 am Aufbaugymnasium Horn maturierte, wurde von seinem damaligen Direktor Hofrat Helmut Hagel begrüßt, und es genügte während der Vorstellung ein Blick in die gebannten Gesichter und strahlenden Kinderaugen, um festzustellen, wie sehr er die Zuhörerinnen und Zuhörer mit seiner Geschichte in den Bann zog.

 

Für die 3. und 4. Klassen las Gabi Kreslehner aus ihrem mehrfach preisgekrönten Jugendbuch „Charlottes Traum“, für die 5. und 6. Klasse Renate Welsh, die „grande dame“ der österreichischen Kinder- und Jugendliteratur, aus ihren Werken „Johanna“ und „Großmutters Schuhe“. Krimiautor Thomas Raab schließlich versetzte die 7. und 8. Klassen und viele anwesenden Lehrerinnen und Lehrer mit seinem Bestseller „Der Metzger muss nachsitzen“ in im wahrsten Sinne des Wortes mordsmäßige Stimmung.

 

Wie schon beim Lesefest des vorigen Jahres lobten die Autorinnen und Autoren das große Interesse unserer Schüler und die perfekte Organisation des Festes. Im regen Gedankenaustausch zwischen Schriftstellern, Schülern und Lehrern der Schule wurde zweifellos auch heuer wieder Begeisterung für Bücher und Literatur geweckt. Und schon bald wird die Planung für das Bibliotheksfest 2015 berginnen, wenn es wieder heißen wird: Leselust statt Lesefrust. (Peter Schnaubelt)

 

Zur Erinnerung hier noch einige Fotos (Bild 1 von Martin Kalchhauser, alle anderen Bilder von Peter Schnaubelt):